Haben sie Mut!

Wie oft am Tag hören sie ihre innere Stimme?
Diese kann Mut machen oder aber auch entmutigen.
Meist sind es vor langer Zeit, aus unserer Kindheit und Jugend übernommene Glaubensätze, welche uns beeinflussen. So sagt die innere Stimme dann „wie peinlich“ oder „typisch ich“ oder „so was passiert nur mir“.
Das Gute daran ist aber, dass man immer etwas ändern kann.
Halten sie inne, denken sie nach und überlegen sie, ob das, was ihre innere Stimme sagt überhaupt noch auf sie zutrifft oder in Wirklichkeit schon Schnee von gestern ist.
Und entwickeln sie ihre eigenen „Mut-Strategien“.
Coachen sie sich selbst, indem sie sich vorstellen sie wären ihr bester Freund – wie würde er/sie ihnen Mut machen?
Und wenn wirklich etwas passiert, sagen sie sich nicht vor, dass sie ein Unglücksrabe sind!
Auch wenn jemand unhöflich und grantig ihnen gegenüber ist, es ist dessen Problem, nicht ihres!
Und wenn etwas nicht gelungen ist, dann ist es eben noch nicht gelungen, d.h. ja nicht, dass es nie gelingt.
Seien sie wachsam, was ihre innere Stimme zu ihnen sagt!
Wiederholen sie immer wieder ihre „Mutmachersätze“ und fördern sie ihre „Zuversichtsgefühle“.
Suchen sie nicht nach Hindernissen, denn vielleicht ist ja keines da!
Prophezeien sie sich selbst nur Gutes!
Beobachten sie ihren inneren Dialog und steuern sie ihre Vorfreude auf die vielen schönen Dinge, die es noch zu erleben gibt.

2 Gedanken zu “Haben sie Mut!

  1. Ja, haben wir Mut! Selbst wenn es ein “schrecklicher” Tag ist, denn auch wenn es kitschig klingt, Udo Jürgens hat recht: Immer, immer wieder geht die Sonne auf! Der Tag danach ist nicht mehr so schlimm, weil man dann meist schon fähig ist, seine Gedanken etwas zu ordnen und an der Lösung des Problems oder der Situation zu arbeiten. Und haben Sie Mut um Unterstützung – nicht nur finanzieller Natur – zu bitten. Ein gutes Gespräch öffnet die Gedanken und schärft den Blick für das Wesentliche.

  2. Tja, das mit den Glaubenssätzen ist so eine Sache – oft verstecken die sich nämlich ziemlich gut. Aber eins ist sicher – man darf sich nie “entmutigen” lassen. Denn es stimmt, dass aus einer gewissen Distanz betrachtet viele Dinge nicht mehr so schlimm ausschauen. Und wer hat was davon, wenn man sich immer wieder sein Versagen vorwirft? Lernen, lernen und wieder lernen aus den Erfahrungen, die wir machen dürfen. Und manchmal zurückschauen und sich denken – super, das hab ich doch früher noch als belastend empfunden und jetzt ist es weg. Mut kann man nicht kaufen (Sprichwort – hihi) aber das muss man ja nicht – den gibts ganz umsonst.

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